Stadtimker


Mittlerweile erreichen mich häufig Anfragen wie: „Ich möchte meinem Mann Bienen zu Weihnachten schenken. Wie mache ich das?“ Derartige Anliegen werden telefonisch an mich heran gebracht, etwa einmal im Monat, oder öfter am Bienenstand selbst. Natürlich kann ich dabei nicht helfen, grundsätzlich. Man muss meine Internetseite nicht groß studieren, um das zu verstehen. Deshalb verweise ich solche Leute an die sogenannten „Stadtimker“, die sich als Plattform verstehen und sogar einen "Vernetzungsbrunch" stattfinden lassen und einen Stammtisch unterhalten, oder an die Initiative „München summt“. Hier nenne ich gleich die links zu deren Internetadressen:


stadtimker.de
muenchen-summt.de


Jene beiden stehen als Sammelbecken zur Verfügung. So habe ich es verstanden.
Mein Ansatz ist künstlerisch und unterscheidet sich und heißt ja auch anders. apicultura schließt keineswegs aus, Bienen zu halten, und nur wer die Bienen direkt kennt und dafür seine Sinne bereit stellt, versteht sie in ihrer Fülle. Im Grunde gleicht die Art, wie ich sie auffasse, eher einer andauernden Befragung, die neue Ergebnisse zutage fördert. Das Projekt steht weiter dafür, sein langwierig erworbenes Wissen weiterzugeben. Jedoch würde ich nicht Geld dafür verlangen, ich würde kein Unternehmen aufziehen, das auf Kursen und bienenkundlichen Lehrgängen beruht, denn so habe auch ich das nicht gelernt. Franz, der es mir beigebracht hat, wie in den Honiggeschichten zu lesen ist, und der mich darin über viele Jahre begleitet hat, war ein Freund.
Besucht man übrigens auf dieser Seite das Jahr 1998, findet sich dort eine halbstündige Sendung in Bayern2Radio. Und man kann sich anhören, wie ich als „Der Stadtimker“ Rede und Antwort stehe.