Bienenkästen


Wie an anderer Stelle bereits geschildert, kommen die Bienen, wenn sie in Styroporkästen überwintert haben, gut gerüstet und kräftig ins Frühjahr. Im Vergleich hatte ich sogar einen Holzkasten am Stand stehen. Die Bienen darin brauchten fast zwei Wochen länger. Und die Zargen, die aus fast drei Zentimeter dickem Tannenholz bestehen, sind übermäßig schwer.
2015 entwickelten ein Freund und ich eine wirkliche Alternative zu den Styroporkästen. Das geschah 23 Jahre, nachdem ich mit der Bienenhaltung begonnen hatte. Ich hatte nicht aufgehört, mir den Kopf über dieses Thema zu zerbrechen. Dabei hatte das Styropor, das ich bis dahin als alternativlos übernommen gehabt hatte, längst in meine Betriebsweise Eingang gefunden. Doch ich war es zunehmend leid. Daher entwickelten wir die Holzkästen, deren Innenräume hohl waren. Selbst war ich aus Gesundheitsgründen nicht in der Lage, diese komplexen Gebilde zu bauen. Der Freund, Künstler und Schreiner, erstellte sie. Und im Frühjahr 2016 strich ich sie mit wasserfester Farbe auf Leinölbasis und begann, sie allmählich einzusetzen. Doch wie ich feststellte, hatte Franz, der elf Jahre begraben lag, unsere sogenannte neue Idee seit vier Jahrzehnten in Grundzügen bereits verwirklicht gehabt. Er hatte ebenfalls mit Hohlräumen gearbeitet, nur hatte er diese wiederum mit Styropor ausgestopft.